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Für den japanischen Markt erschien Mitte 2003 der neue Honda Inspire mit einem neuartigen Sicherheitspaket "CMS". Hier folgt Hondas offizieller Pressetext.

Weltneuheit von Honda:
Collision Mitigation Brake System (CMS)

Neuartiges System erkennt kritische Verkehrssituationen rechtzeitig und steuert Bremsmanöver im Zweifelsfall automatisch.

Wichtiger Beitrag zur Unfallvermeidung. Jetzt in Serie im neuen Honda Inspire.

Offenbach – Das weltweit erste Collision Mitigation Brake System (CMS) wurde jetzt von Honda präsentiert. Dieses System greift nicht nur im Zweifelsfall in Bremsmanöver ein sondern kann sogar Auffahrunfälle vorhersehen und senkt dadurch die Gefahr für die Passagiere auf ein Minimum. Ziel dieses Systems ist es, es gar nicht zu einer Kollision kommen zu lassen sondern schon vorher alle nötigen Gegenmaßnahmen automatisch einzuleiten. So berechnet dieses System die Wahrscheinlichkeit einer Kollision auf Grund der Fahrbedingungen, der Distanz zum voraus fahrenden Fahrzeug und der relativen Geschwindigkeit. Das CMS gibt dem Fahrer dann sicht- und hörbare Warnsignale, damit dieser entsprechend der Situation reagiert. Falls es nötig wird, greift das CMS dann selbstständig ein, um Kollisionen zu verhindern.

Dieses System ist allerdings keine Zukunftsvision mehr sondern ist jetzt schon serienreif und im neuen Honda Inspire auf dem japanischen Markt erhältlich. Kombiniert wird das CMS außerdem mit dem „E-Pretensioner"-Gurtstraffermechanismus, der den Gurt bei einem drohenden Unfall strafft. So werden die Insassen schon vor dem Aufprall fest an den Sitz gepresst, was einen entscheidenden Sicherheitsvorteil zu bisherigen Gurtstraffern bedeutet, die erst nach der Kollision aktiv werden.

CMS und „E-Pretensioner" arbeiten mit einem Millimeterwellenradar, welches Fahrzeuge in einem Umkreis von 100 Metern erkennt. Zur Ermittlung der Wahrscheinlichkeit eines Aufpralls wird die Distanz zwischen den Fahrzeugen sowie die relative Geschwindigkeit als auch die erwartete Strecke berechnet.

 

Kommt das System zu dem Schluss, dass eine Kollision wahrscheinlich ist, so ertönt ein Warnton und die Meldung „BRAKE" erscheint auf dem Informationsdisplay im Cockpit. Sollte der Fahrer nicht auf diese Warnung reagieren und die Distanz zwischen den beiden Fahrzeugen nimmt weiter ab, so bremst das CMS das Fahrzeug leicht ab. Zusätzlich wird der Fahrer durch leichtes mehrmaliges Straffen des Gurtes aufgefordert, die Distanz zum voraus fahrenden Fahrzeug zu erhöhen. Betätigt der Fahrer jetzt die Bremse, so interpretiert das System dies als eine Notbremsung und aktiviert automatisch die Bremshilfefunktion zur Reduzierung der Aufprallgeschwindigkeit. Reagiert allerdings der Fahrer auch auf diese Warnungen nicht und kommt das System zu dem Schluss, dass eine Kollision unvermeidlich ist, strafft der „E-Pretensioner" den Gurt so stark, dass er auch bei locker sitzender Kleidung effektiv wirkt. Gleichzeitig aktiviert das CMS die Bremsen um die Aufprallgeschwindigkeit so gering wie möglich zu halten.

Der „E-Pretensioner" ist so ausgelegt, dass er immer reagiert, sobald der Fahrer plötzlich bremst. Somit wird auch in solchen Fällen die Bremshilfe und der Gurtstraffer aktiviert, in denen das CMS keinen Aufprall vorhergesehen hat um immer die bestmögliche Bremswirkung und die höchste Sicherheit für die Passagiere zu gewährleisten.

Honda betrachtet das Thema Sicherheit als eines der wichtigsten in der Automobilindustrie und ist deshalb schon seit langem in verschiedensten Bereichen der Sicherheitstechnik engagiert. So wird von Honda z.B. die Forschung und Entwicklung im Bereich der „Honda Pre-crash Safety Technologies" stark vorangetrieben. Diese Technologie soll Kollisionen vorhersehen und ihre Auswirkungen auf ein Minimum reduzieren. Das Collision Mitigation Brake System und der „E-Pretensioner" sind das erste Stadium der praktischen Anwendung dieser Technologie.

Quelle: Honda Deutschland, offizieller Pressetext vom 27.6.2003